Frauen und Weihnachten – Ein Buch mit mehr als 7 Siegeln
Wie soll man bestimmte Dinge anfangen, ohne dass es komisch klingt. Ich liebe meine Freundin und ich stehe normalerweise hinter vielem was sie tut. Aber sobald der Winter und die Weihnachtszeit über uns herein brechen, möchte ich am liebsten ausziehen. Vor ein paar Tagen war es wieder so weit. Nicht nur, dass sie die sämtliche Weihnachtsdekoration der gesamten Bundesrepublik zu Tage fördert. Nein, sie hat auch für jeden Tag ein anderes Duftöl gekauft. - Sie sagt, dass sie das als wichtig empfinde, damit die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt. Dass vielleicht auch ein paar Kerzen, ein Kranz und ein Adventskalender gereicht hätten, findet sie unmöglich. Aus diesem Grund lebe ich nun im Schlaraffenland der Weihnachtsmänner. Um sich das vorzustellen: Wenn ich abends die Wohnung betrete, schaut mich ein blinkendes Rentier an, über mir hängt ein Mistelzweig und es riecht, wie sie mir gesagt hat, nach Zimt und Sternen. Gegen den Mistelzweig habe ich nun wirklich nichts einzuwenden und auch dieses Duftöl finde ich ganz witzig. Doch kann mir einer erklären, wie Sterne riechen? Und wie kam überhaupt ein Rentier in meine Wohnung und wieso hat es Glühbirnen verschluckt? Frauen und Weihnachten sind wirklich ein Thema für sich und werden immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Ein berühmtes Zitat sagt: Frauen sind nicht da, um verstanden sondern um geliebt zu werden. Und eine Sache, die man auch nie vergessen darf und die ich wirklich schätze: Jedes Jahr lobt mich meine Mutter, für unsere wunderschön weihnachtlich geschmückte Wohnung. In dem ich das alles also akzeptiere, mache ich nicht nur eine sondern sogar zwei Frauen rundum glücklich.
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